Unsere Leistungen Hausärztlich-geriatrisches Basisassistment 

Dieses Programm dient der frühzeitigen Erkennung von geistigen und körperlichen Auffälligkeiten, die relevante Folgeerkrankungen nach sich ziehen können.
Mit Hilfe spezifischer Testverfahren ist es möglich den körperlichen und psychischen Status älterer Patienten standardisiert zu erheben und rechtzeitig medizinische, pflegerische und soziale Interventionen zu planen und im Verlauf zu koordinieren.

Ziele sind:

  • Erhaltung bzw. Wiederherstellung der selbständigen Lebensführung
  • Bewahrung bzw. Steigerung von Lebensqualität  

Mit Hilfe der Testverfahren werden bestimmte Risikobereiche für die Entstehung von Behinderungen erfasst und so eine etwaige Einweisung in ein Pflegeheim verhindert oder doch zumindest hinausgezögert.

Mit dem "Esslinger Sturzrisikoassessment"  kann das "persönliche" Sturzrisiko älterer Patienten beurteilt werden, um gegebenenfalls frühzeitig Maßnamen einzuleiten, die folgenschwere Stürze verhindern oder reduzieren können.
In dem Test werden daher alltagstypische Handlungen nachempfunden, in denen es zu 80% aller Stürze im Alter kommt. Bei auffälligen Resultaten kann dann u.a. im häuslichen Umfeld gezielt nach Stolperfallen gesucht werden, die häufig bereits seit Jahren bestehen aber bislang ohne Probleme bewältigt wurden (z.B. Teppichkanten, Türschwellen).

Die Erkennung von Hinleistungsstörungen stellt einen weiteren wichtigen Baustein im geriatrischen "Assessment" dar.  Diese Tests dienen unter anderem dazu, Demenzen von Depressionen abzugrenzen, geistige Beeinträchtigungen zu erkennen und den Verlauf zu beschreiben.
All diese Testverfahren sind Zusatzuntersuchungen. Das heißt, sie ersetzen nicht die ärztliche Untersuchung, sondern ergänzen die bisher vorliegenden Befunde und dienen der Unterstützung der von dem Patienten, Angehörigen oder dem behandelnden Arzt gemachten Beobachtungen hinsichtlich geistiger oder körperlichen Veränderungen.